Die 3 größten Ausreden einfach überwinden

Du lügst dich selbst an. Und zwar regelmäßig. Nicht aus Bosheit, nicht aus Berechnung, nicht aus Dummheit – sondern aus Gewohnheit und Bequemlichkeit oder aus Angst.

Die drei Sätze, die du fast täglich sagst, sind keine harmlosen Floskeln.

Ich nenne sie gerne die unheiligen Schwestern der Selbstsabotage:

  • „Ich habe keine Zeit.“
  • „Das kann ich nicht.“
  • „Das geht nicht.“

 

Sie begegnen mir sehr regelmäßig in meinen Beratungen und legen sich wie ein unsichtbares Netz um deine Träume, Ziele und Möglichkeiten. Drei Sätze, die dich daran hindern, das zu tun, was du eigentlich willst oder sogar musst.

Stell dir vor, dein Tag ist ein Glas. Ist es wirklich voll? Oder hast du nur die falschen Steine reingepackt? Die Wahrheit ist: Du hast immer Zeit. Du kannst immer lernen. Und so geht fast alles, wenn du den Mut hast, die richtigen Fragen zu stellen und konsequent zu handeln.

Natürlich gibt es Grenzen. Aber diese liegen meist ganz woanders, als du denkst. Und ich erlebe immer wieder, wie plötzlich Dinge möglich werden, die zunächst für unmöglich gehalten wurden.

Warum sagen wir eigentlich „Ich habe keine Zeit“ und was verbirgt sich wirklich dahinter?

Die Lüge der Knappheit

„Ich habe keine Zeit.“, oder „Dafür habe ich keine Zeit.“ – dieser Satz ist der Klassiker. Der Evergreen der Ausreden. Doch ich bin anderer Meinung, die Wahrheit ist: Du hast Zeit. Jeder hat Zeit. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. In dieser einen Sache sind wir Menschen wirklich alle gleich.

Was steckt also wirklich dahinter?

Wenn du sagst, du hättest keine Zeit, dann meinst du eigentlich: „Das ist mir nicht wichtig genug.“ Oder: „Ich habe Angst, dass ich scheitere, wenn ich es versuche.“ Oder: „Ich will eigentlich gar nicht, aber ich traue mich nicht, das zuzugeben.“

Die Frage ist nicht, ob du Zeit hast. Die Frage ist: Wofür nimmst du dir Zeit? Und vor allem: Was ist so wichtig, dass es dich daran hindert, das zu tun, was dich deinem Ziel näherbringen würde?

Der Weg aus der Falle

Hinterfrage dich selbst:

  • „Was würde passieren, wenn ich mir für diese eine Sache heute nur 20 Minuten nehme?“
  • „Was ist das Wichtigste, das ich gerade tue und warum ist es wichtiger als das, wovon ich behaupte, keine Zeit zu haben?“

 

Kleine Übung: Welche Aufgabe schiebst du schon lange vor dir her und was würde passieren, wenn du sie einfach angehst?

„Das kann ich nicht“ – oder doch? Wie du limitierende Überzeugungen durchbrichst.

Die Illusion der Unfähigkeit

„Das kann ich nicht.“ – Ein Satz, der dich sofort in die Opferrolle drängt. Als ob Fähigkeiten etwas wären, mit dem man geboren wird oder eben nicht. Als ob Lernen keine Option wäre.

Dabei ist die Realität: Du kannst fast alles lernen. Du konntest auch nicht Fahrrad fahren, bevor du es gelernt hast. Du konntest nicht Auto fahren, bevor du den Führerschein gemacht hast. Und du konntest nicht deinen aktuellen Job machen, bevor du ihn gelernt hast.

Was steckt wirklich dahinter?

Hinter „Das kann ich nicht“ verstecken sich oft:

  • Fehlendes Wissen („Ich weiß nicht, wie das geht.“)
  • Fehlende Fähigkeiten („Ich habe das noch nie gemacht.“)
  • Angst vor Versagen („Was, wenn ich es versuche und scheitere?“)


Aber hier ist der Clou: All das lässt sich ändern. Wissen kannst du dir aneignen. Fähigkeiten kannst du üben. Und Angst? Die verliert an Macht, sobald du dich ihr stellst.

Der Weg aus der Falle

Stell dir stattdessen diese Fragen:

  • „Was genau fehlt mir, um das zu können?“
  • „Wo oder wie könnte ich das lernen?“
  • „Was wäre der erste kleine Schritt, um anzufangen?“


Kleine Übung: Was würdest du tun, wenn du sicher wüsstest, dass du nicht scheitern kannst?

„Das geht nicht“ – oder geht es doch? Die Macht der richtigen Fragen.

Die Blockade der Möglichkeiten

„Das geht nicht.“ – Ein Satz, der jede Diskussion beendet, bevor sie beginnt. Ein Satz, der Türen zuschlägt, bevor du überhaupt nach dem Schlüssel gesucht hast. Doch in den allermeisten Fällen ist „Das geht nicht“ einfach nur eine faulere Version von „Ich will nicht.“

Was steckt wirklich dahinter?
Hinter dieser Aussage verbergen sich oft:

  • Bequemlichkeit („Ich will mich nicht anstrengen.“)
  • Angst vor Veränderung („Was, wenn ich mich irre?“)
  • Fehlende Kreativität („Ich sehe keinen Weg, also gibt es keinen.“)


Doch die Welt ist voller Beispiele, die beweisen: Was heute unmöglich scheint, ist morgen selbstverständlich.

Der Weg aus der Falle

Ersetze „Das geht nicht“ durch:

  • „Was bräuchte ich, damit es geht?“
  • „Wer könnte mir helfen, das möglich zu machen?“
  • „Was wäre der kleinste Schritt, um es doch zu versuchen?“

 

Kleine Übung: Welche „unmögliche“ Sache hast du schon geschafft und was hat dir geholfen, sie möglich zu machen?

Fazit: Die Wahrheit hinter den Ausreden

Die drei unheiligen Schwestern „Ich habe keine Zeit.“, „Das kann ich nicht.“, und „Das geht nicht.“ sind keine Fakten. Sie sind Symptome.

Symptome für Ängste, für Gewohnheiten, für Denkweisen, die uns einreden, wir seien ohnmächtig. Doch die gute Nachricht ist: Du hast alle Fähigkeiten, diese Muster zu durchbrechen.

Das nächste Mal, wenn du eine dieser Ausreden hörst, sei es von dir selbst oder von anderen, frag dich:

  • Was steckt wirklich dahinter?
  • Was würde passieren, wenn ich es trotzdem versuche?
  • Was ist der erste kleine Schritt, den ich jetzt gehen kann?


Denn am Ende geht es nicht darum, ob du Zeit hast, ob du es kannst oder ob es geht. Es geht darum, ob du es willst. Und wenn du es willst, findest du fast immer auch einen Weg.

Und zum Schluss verrate ich dir doch, welche Wunderwaffe dir helfen kann, wenn du es nicht alleine schaffst: Hol dir Hilfe!

Das ist keine Schwäche, kein Eingeständnis von Versagen, sondern eine starke Entscheidung für dich und die Erreichung deiner Ziele. Du musst nicht alles alleine können.

 

Du möchtest mehr darüber erfahren oder deine Situation mit mir teilen?
Dann buch dir hier einen Termin für ein kostenloses Telefonat mit mir.
Gemeinsam finden wir heraus, wie du deine Ziele erreichen kannst.

 

Verfasst / Aktualisiert am:
14.07.2026

Bildnachweis:
Erstellt mit ChatGPT by Christian Brackelmanns

Noch mehr Beiträge
Kooperation und Vertrauen sind entscheidende Erfolgsfaktoren für deine Karriere. Erfahre anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse, warum Teamplayer häufiger befördert werden und langfristig erfolgreicher sind.
Wie die EU-Entgelttransparenzrichtlinie die Regeln für Gehaltsverhandlungen neu schreibt, erfährst du in diesem Blog.
In meinem aktuellen Blogbeitrag erfährst du, wie du die neuen Rechte aus der EU-Entgelttransparenzrichtlinie konkret für deine nächste Gehaltsverhandlung als Bewerberin oder Bewerber nutzen kannst und worauf du achten solltest.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert